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Dankeschön für Zivilcourage

Mittwoch, 25. November 2020

Großfahndnung September  - in Leipzig wird ein Kind vermisst. Der 4-jährige Junge fuhr zuvor zusammen mit seinem Vater mit dem Fahrrad von einer Gartenanlage zur Wohnung. Dort angekommen geriet er kurzzeitig aus dem Blick des Vaters und kehrte nicht zurück zur Wohnung. Trotz einer Suche durch die Eltern konnte das Kind vorerst nicht gefunden werden.

Die Leipziger Polizei führte daraufhin großräumige Such- und Fahndungsmaßnahmen durch und bat zudem um Unterstützung der Leipziger Verkehrsbetriebe. Über die Leitstelle wurde per Funkspruch die Beschreibung des Kindes an alle Fahrerinnen und Fahrer weitergegeben.

Auch Straßenbahnfahrer Jan Trost hörte diese während seiner Schicht - zum Glück können alle beteiligten heute sagen.

Als er nach Feierabend auf dem Weg nach Hause war, entdeckte er das Kind in der einer Straßenbahn - nicht allein, sondern in Begleitung eines Erwachsenen. Angesichts der Zeit, es war abends halb 10, und der Tatsache, dass sich der Kleine in Begleitung eines Mannes befand, verständigte er sofort die Leitstelle. Diese funkte umgehend die Bahnfahrerin an, die das Fahrzeug unverzüglich stoppte und bis zum Eintreffen der Beamten die Türen verschlossen hielt.

Wenig später konnte der Junge gesund und munter seinen Eltern übergeben werden.

Für das couragierte Handeln der zwei Kollegen, bedankten sich Montagnachmittag der technische Geschäftsführer der LVB Ronald Juhrs und in Vertretung des Leipziger Polizeipräsidenten, der Polizeisprecher Olaf Hoppe.

Ihr mit einer hohen Verantwortung einhergehendes Engagement ist beispielgebend und nicht selbstverständlich. Dafür möchten wir nochmal unseren größten Respekt zum Ausdruck bringen.