Kein Futter für die Tiere

Wildpark Weißewarte braucht Hilfe
Mittwoch, 25. März 2020

"Das Futter fehlt" - so fast Fred Stoike, Vorsitzender des Betreibervereins, die Situation des Wildparks zusammen. Am 1.3 hatten die neuen Betreiber den Park neu eröffnet, bereits am 16.3 schlossen sie ihn wieder auf Weisung des Landkreises. Der Grund: die Infektionsgefahr des Corona-Virus. Das Projekt stand sowieso schon finanziell auf wackligen Beinen und trug sich bisher hauptsächlich durch engagierte Mitarbeit der Bürger. Dazu kamen Ausgaben wie Reparaturen an Gehegen. Deshalb ist es für die Betreiber momentan schwierig selbst Futter für die Tiere zu kaufen.

Wenn ihr Landwirt aus Tangerhütte oder Umgebung seid und habt Heu/Tierfutter übrig, wendet euch an Fred Stoike und Marco Radke, damit der Tierpark weiter bestehen kann.

 

Die Ungewissheit über die Dauer der Schließung setzt den Betreibern zu, für Fred Stoike ist die Situation "niederschmetternd". Gerade jetzt im Frühjahr, wo Wildschweine, Kaninchen, Ziegen und Dammwild Nachwuchs bekommen, wäre eigentlich eine besucherstarke Zeit für den Park. Stattdessen bleiben die weitläufigen Parkwege leer und die Ausgaben zur Pflege der Jungtiere steigen. Auch der aufgefrischte Spielplatz und der neue Imbiss bleiben unbenutzt. Der größte Wildpark Sachsen-Anhalts geht kurz nach der erfolgreichen Neueröffnung wegen der Corona-Krise auf dem Zahnfleisch und bittet um eure Hilfe.

 

Kontakt zu den Betreibern: betreiber@wildpark-weissewarte.de - Facebook - +49 3935 214007

 

Während der Schließung informiert der Wildpark Weißewarte durch Videos und auf Social Media über die Vorgänge im Park. Einige Bilder vom Nachwuchs haben wir auch schon geschossen.

 

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