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Vulkanausbruch Philippinen

Vulkanausbruch auf den Philippinen

Lage weiter bedrohlich - zweithöchste Warnstufe
Dienstag, 14. Januar 2020

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Vulkanausbruch Philippinen
Vulkanausbruch auf den Philippinen

Nach dem Vulkanausbruch auf den Philippinen haben die Behörden die Menschen davor gewarnt, in ihre Häuser in der Nähe des Vulkans südlich von Manila zurückzukehren.

Zweithöchste Warnstufe

Der Vulkan Taal spuckte auch am Dienstag Lava und Asche. Es galt weiter die Warnstufe 4 von 5. Das seismologische Institut Phivolcs schätzt ein, innerhalb von Stunden oder Tagen sei ein "gefährlicher, explosiver Ausbruch" möglich.

Um die 45.000 Menschen hatten sich in Sicherheit gebracht. Innerhalb eines Radius von 14 Kilometern um den Vulkan leben aber nach UN-Schätzungen fast 460.000 Menschen.

Phivolcs-Chef Renato Solidum warnte davor, diese Zone zu betreten. "Die Bewohner dürfen noch nicht zurückkehren, die Gefahr ist immer noch da."

Seit Sonntag, 12. Januar, wurden laut Philvolcs mehr als 200 vulkanische Beben registriert.

Gegend ist beliebtes Touristenziel

Der Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Er ist ein beliebtes Ziel von Touristen, vor allem wegen des im Vulkankessel gelegenen Sees samt Insel.

Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Laut dem Institut Phivolcs ist er seit dem Jahr 1572 insgesamt 33 Mal ausgebrochen. Der bislang letzte große Ausbruch war 1977, der verheerendste 1911 - damals starben mehr als 1300 Menschen.

Der südostasiatische Inselstaat mit rund 100 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring - der geologisch aktivsten Zone der Erde mit mehr als 450 Vulkanen.