Wechseln, informieren und sparen

Geldsparen bei Strom und Gas - so geht’s!

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Kosten sparen
Nachrechnen, vergleichen, wechseln und Geldsparen. Bei der Energieversorgung wird es den Endverbrauchern heute leicht gemacht, zu wechseln und Geld zu sparen.

Die Zeiten ändern sich – und in puncto Energieversorgung spart das dem Endverbraucher richtig viel Geld. Früher entschied quasi der Wohnort darüber, welcher Anbieter den Strom und welcher das Gas liefern durfte. Es schien eine lebenslange Hochzeit darzustellen, denn an einen Anbieterwechsel hat damals keiner gedacht.

Mittlerweile hat sich das gründlich geändert...
 

Wechselgründe für Stromkunden

Der Preis ist mit 86,2 Prozent heute der Hauptgrund für Stromkunden, den Anbieter zu wechseln. Darüber hinaus entscheidet immer häufiger auch die Herkunft des Stroms darüber, ob die Verbraucher ihrem Anbieter treu bleiben oder eben nicht. 26,7 Prozent wechseln, weil sie keinen Strom aus Kernenergie nutzen wollen. 10,9 Prozent wechseln, weil sie keinen Strom aus fossilen Energieträgern nutzen wollen (vgl. splendid-research.com).

Transparente und einfache Angebote machen den Wechsel zum Kinderspiel

Was die Wechselfreudigkeit der Endverbraucher nachdrücklich unterstützt, ist darüber hinaus der einfache Zugang zu Alternativen. Dabei werden Privatpersonen nicht nur die plumpen Angeboten präsentiert. Vergleichsplattformen grenzen bereits im Vorfeld die Auswahl an infrage kommenden Anbietern ein und bieten nur diese als interessante Wechseloption an, die einen Mehrwert bieten.

So sieht die Reise für Wechselfreudige unter www.verivox.de/stromvergleich aus:

1.)    Im ersten Schritt wird auf vergleichsweise simple Weise abgefragt, für wen Strom geordert wird. Dafür ist es nötig, die Postleitzahl und die Personenanzahl bzw. die verbrauchte Strommenge anzugeben. Das birgt Vorteile für Neukunden und Wechsler gleichermaßen: Wer wechseln möchte, kann direkt auf der alten Rechnung nachsehen, wie viel Kilowattstunden verbraucht wurden und diesen Vergleichswert eintragen. Wer einen Stromanbieter sucht, weil sich die Wohnsituation ändert, kann angeben, ob der Stromtarif für eine Person, zwei Personen, drei Personen oder gar vier Personen berechnet werden soll.

2.)    Bereits im zweiten Schritt gibt es etwas zu sehen – und zwar ein Ranking der Anbieter, die vor Ort infrage kommen. Idealerweise werden diese Anbieter nach dem Preis des Tarifs sortiert. So steht letztlich der Anbieter an erster Stelle, der (unter Berücksichtigung aller Sparoptionen und Boni) das günstigste Angebot unterbreitet. Nun können Verbraucher es sich an dieser Stelle bereits einfach machen – dann endet die Reise mit einem Klick auf den günstigsten Anbieter, dem Online-Vertragsabschluss und der Stromanbieter „wechselt“ quasi automatisch zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Die Alternativroute wählen vor allem diejenigen, die sich bereits mit Stromvergleichen beschäftigt haben und wissen, dass ein Blick ins Detail die Wahl des Anbieters durchaus noch einmal verändern kann.

Filtereinstellungen helfen bei der Detailauswahl

Wer den Kreis der auserwählten Stromanbieter von vornherein noch einmal enger fassen möchte, hat die Möglichkeit, über etwaige Filterfunktionen die Auswahl einzuschränken. Das bedeutet, dass der Endverbraucher auf der Suche nach einem neuen Stromanbieter angeben kann, welche Vertragslaufzeit er sich wünscht, welche Preisgarantie er angeboten haben möchte, welche Kündigungsfrist und welche Verlängerungsoption der Wunsch-Vertrag haben sollte.

Weitere Details, die die Auswahl der Anbieter noch einmal verändern könnte, sind:

  • Einberechnung aller Kostenersparnisse und Boni
  • Anzeige von Öko- und Klimatarifen
  • Vorauskasse als Zahlungsvariante
  • Kaution auf die Stromabnahme
  • Paket-Tarife mit festen Abnahmekontingenten
  •  Kundenempfehlungsquote

Mit Blick auf diese Parameter gilt: Angezeigt werden sollte nur das, was den Endverbraucher wirklich interessiert, sonst wird die Auswahl bzw. die Detailinformation zu jedem einzelnen Anbieter letztlich nur unübersichtlich und damit wenig hilfreich. Die Grundeinstellung des Stromvergleichs zeigt immer an, wie hoch die Kosten für das erste Vertragsjahr sind und wie hoch die Ersparnis zum angenommenen Anbieter ist. An dieser Stelle vergleicht das Portal mit dem Grundanbieter vor Ort, was auch bedeutet: Wer ohnehin zur Riege der Anbieter-Hopper gehört und regelmäßig wechselt, um die günstigsten Tarife zu erhalten, muss hier den aktuellen Anbieter auswählen, um valide Vergleichswerte zu erhalten.

Praxistipp: Wer sich einmal durch den Dschungel der Stromwechsler schlagen möchte, dann aber wieder eine Weile einem Anbieter treu sein möchte, der ist gut damit beraten, sich Preise auch ohne Bonusleistungen anzeigen zu lassen, denn: Die meisten Bonusleistungen gibt es nur unter speziellen Bedingungen. Wer beim Vergleich der Anbieterdaten hingegen auf den ausgewiesenen Grundpreis und den Verbrauchspreis achtet, weiß, ob er langfristig wirklich sparen kann.

Wo ändern sich die Zeiten eigentlich noch?

Es gibt in vielen Bereich die „treuen“ Kunden, die viele Jahre lang bei einem Anbieter bleiben, und es gibt die flexiblen Kunden, die die Zeit gerne investieren, um nach einem Preisvergleich einen günstigeren Anbieter auszuwählen. Aus Verbrauchersicht ist der Wechsel für viele mit einem Risiko behaftet: Was, wenn der Anbieter nicht liefert?

Dann fällt die Lieferpflicht quasi automatisch auf den Grundanbieter zurück. Das bedeutet, dass das Risiko für den Endverbraucher deutlich minimiert wird, ohne Strom, Gas oder gar einen Telefonanschluss dazustehen. Bei Letzterem hingegen könnte es jedoch etwas länger dauern, um wieder voll-versorgt zu sein. Klar, denn Strom und Gas sind wichtiger als ein Telefonanschluss.

Um die häufigsten Fehler beim Anbieterwechsel zu vermeiden, gibt es unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de hilfreiche Tipps zum Thema. Übrigens kann auch bei Versicherungen gespart werden.

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